Kollegiale Beratung

Diese Beratungsform setzt darauf, dass mehrere Menschen mit vergleichbarem beruflichen Hintergrund zusammen einen großen Erfahrungsschatz zu typischen Belastungssituationen und Fragestellungen besitzen.

Der Arbeitsalltag einer Musikschullehrkraft hält einen bunten Strauß an Erlebnisqualitäten bereit: Große und kleine Erfolge, Kompetenzerleben und bereichernde Sozialkontakte sind darunter. Sie stiften Sinn und sollten gefeiert werden. Am anderen Ende des Spektrums finden sich Energiefresser wie herausfordernde Unterrichtssituationen, Konflikte mit Eltern, mangelnde Wertschätzung und punktuelle Überforderung. In dieser Situation hat vielleicht schon einmal ein vertrauensvolles Gespräch unter Kolleg*innen weiter geholfen.

Diese Art von Gesprächen können wir im Setting einer Kollegialen Beratung auf ein professionelles Niveau heben. Diese Beratungsform setzt darauf, dass mehrere Menschen mit vergleichbarem beruflichen Hintergrund zusammen einen großen Erfahrungsschatz zu typischen Belastungssituationen und Fragestellungen besitzen. Ein über Phasen und Rollen festgelegter Gesprächsablauf in Kleingruppen sorgt dafür, dass der Fokus erhalten bleibt und die Fragestellerin oder der Fragesteller nach einer festgelegten Zeit mit Ergebnissen aus dem Gespräch geht. Dieses Format funktioniert in Präsenz genauso wie online.


Inhalte
· Merkmale und Ziele Kollegialer Beratung
· Ablauf Kollegialer Beratung
· Praxisphase: Anwendung auf 1 oder 2 konkrete Fallbeispiele aus der Gruppe
· Umsetzungsperspektiven; LVdM-Netzwerk
· Ausblick, Unterstützungsangebote
 

Termine und Orte
Sa., 17. Februar 2024, 14.00 – 17.00 Uhr, Lauenburgische Gelehrtenschule (Aula), Bahnhofsallee 22, 23909 Ratzeburg
Sa., 27. April 2024, 10.00 – 13.00 Uhr, Hamburger Str. 17 -18, Sitzungssaal 4, 24306 Plön


Leitung
Iris Meyer (Pädagogin und Bildungsreferentin beim LVdMSH)


Zielgruppe
Musikpädagog*innen schleswig-holsteinischer VdM-Musikschulen


Teilnahmebeitrag
20 ,- €


Anmeldung
bis 2 Wochen vor dem jeweiligen Termin per Online-Anmeldeformular