Wacken:Music:Camp 2017: Let's get into the music

Was wäre ein August ohne das Wacken:Music:Camp? Es hat sich zu einer wahren Institution der Musik(schul)szene entwickelt. Das Wacken:Music:Camp ist in aller Munde und Jugendliche aus der ganzen Bundesland finden ihren Weg in den Kreis Steinburg. Von den knapp 70 Musikerinnen und Musikern, die an der FERIENNOTE Musikfreizeit des Landesverbandes in Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Wacken Foundation teilnehmen, kommen sechzig Prozent aus Schleswig-Holstein. Die Anreise von den anderen Jugendlichen sind nicht selten mehrere hundert Kilometer lang. „Wir kommen aus einem Ort kurz vor der Schweizer Grenze“, berichtet der 17-jährige Dominik. Die Anfahrt habe über 10 Stunden gedauert, aber wo sonst gebe es die Möglichkeit, Heavy Metal Musik zu spielen?!

Vom 12.08. bis 20.08.2017 wird in der „Kuhle“ des Festivalgeländes des berühmten Wacken Open Airs musiziert. Erfahrene Jungmusiker/nnen, begeisterte Anfänger/innen und vor allem Fans des Heavy Metals im Alter von 13-17 Jahren proben unter der Anleitung von erfahrenen und professionellen Heavy Metal und Rock Größen. Sie lernen ihren eigenen Sounds zu entwickeln. Inspiration gibt es auf dem Gelände schließlich genug, denn vor einer Woche endete hier das weltberühmte Wacken Open Air Festival. Das öffentliche Abschlusskonzert des Wacken:Music: Camps findet am Samstag, 19. August 2017 um 15.00 Uhr statt.

Das Wacken:Music:Camp wurde im „Jahr der kulturellen Bildung“ in 2014 ins Lebens gerufen. Warum nicht auch Heavy Metal und Rock als Medium der kulturellen Bildung nutzen und jungen Menschen zugänglich und erfahrbar machen? Diesen Fragen stellten sich die der Landesverband der Musikschulen und die Wacken Foundation und entwickelten ein neues musikpädagogisches Konzept: Künstlerischer Nachwuchs wird unabhängig des Mainstreams im Wacken:Music:Camp gefördert Weitere Kooperationspartner des Projekts sind der Verein Kurs 54°N, die Sparkasse Westholstein und die Kulturstiftung Schleswig-Holstein und die Touristische Arbeitsgemeinschaft der FH Westküste, die für ein buntes Freizeitprogramm neben den Proben des W:M:C sorgt: „Es macht uns große Freude, bei so einem großen Projekt mitzuwirken. Hier können wir das, was wir in der Uni lernen, in die Praxis umzusetzen.“, sind sich die Betreuerinnen Caroline Rike Thiemann Marilena Lindethal, beide Mitglieder der Touristische Arbeitsgemeinschaft der FH Westküste, einig.