FAQ - Frequently Asked Questions

1. Kann die Musikschule auch mehr als einen Teilnehmenden zum Weiterbildungsworkshop schicken?

Die Weiterbildungsreihe innerhalb des Projektes „MSdigital Schleswig-Holstein (MoMu.SH 2.0)“ ist ein erster Schritt, um eine Basis als notwendige Voraussetzung für den Digitalisierungsprozess zu schaffen. Die Workshops sind  für 22 Teilnehmende konzipiert, die zu Vordenker*innen werden.
Parallel entstehen an den einzelnen Musikschulen lokale Gruppen von interessierten Kolleg*innen, die gemeinsam mit dem Weiterbildungsteilnehmenden die Konzepte lokal anpassen und direkt mit dem Austausch im Wissensnetzwerk starten.

Im Kurs arbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen, die von Dozent*in zu Dozent*in rotieren und spezifische Inhalte vermittelt bekommen. Besonders die technische Schulung bedarf einer engen Zusammenarbeit und Zeit, um auch auf individuelle Fragen und Probleme eingehen zu können. Durch die Workshopstruktur ist viel Raum für Diskussionen, Austausch und persönliche Fragestellungen gegeben.

Falls nicht jede Musikschule einen Teilnehmenden anmeldet, können die übrigen Plätze nach Bedarf weiterverteilt werden. In diesem Fall werden die Musikschulleiter*innen der Mitgliedsmusikschulen informiert, sodass in dringenden Fällen die Teilnehmendenzahl pro Musikschule erhöht werden kann.

2. Wer kann an der Weiterbildungsreihe teilnehmen?

Die Weiterbildungsreihe richtet sich sowohl an technikaffine und kommunikative Musikschulleitung bzw. Führungskräften  als auch an Musikschullehrkräfte aus Schleswig-Holstein. Der Kursteilnehmende vertritt die Musikschule und übernimmt somit eine zentrale Rolle im Digitalisierungsprozess seiner Musikschule. Der Kursteilnehmende soll sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, das erlernte Wissen an sein Kolleg*innen weiterzugeben und eine vermittelnde, informierende, orientierende Rolle im Wissensnetzwerk einnehmen.

3. Warum werden iOS-Geräte angeschafft und keine Geräte mit Android?

Android-Geräte sind bei vielen Lehrkräften und Schüler*innen stark  verbreitet. Jedoch haben sich bisher im institutionellen Bereich (z.B. Krankenhäuser, Schulen, Kitas) iPads stark etabliert. Für IOS-Geräte ist ein entsprechendes Wissen zur Administration vorhanden. Dies fehlt derzeit noch für Android-Geräte.

4. Wozu benötigen die Musikschulen einen Apple School Manager?

Der Apple School Manager ist ein webbasiertes Portal, das Administrator*innen dabei unterstützt, Apple-Geräte in Bildungseinrichtungen zu implementieren. Der Apple School Manager bietet die Basis für die Verwaltung der Tablets, wie etwa den Einkauf und das Aufspielen von Apps, das Einrichten von Nutzerprofilen oder die Aktualisierung des Betriebssystems. Diese Funktionen können durch eine sog. Mobile-Device-Management-Software (kurz: MDM-Software; Software zur Verwaltung der Musikschul-iPads) erweitert und optimiert werden. Der erste Schritt für eine zentrale Verwaltung der Tablets ist daher das Einrichten des Apple School Managers noch vor dem Kauf der Geräte.

Einige Musikschulen werden ggf. von Apple nicht als Bildungseinrichtung anerkannt. Die betroffenen Musikschulen sollen sich in diesem Fall einen Apple Business Account anlegen. Hierfür wird eine DUNS-Nummer verwendet die hier angefordert werden kann.

5. Was ist eine MDM-Software?

Eine Mobile-Device-Management-Software (kurz: MDM-Software) ermöglicht eine zentrale Verwaltung von mehreren Mobilgeräten durch eine oder mehrere Administrator*innen. Die Software benötigt eine Internetverbindung und tauscht Daten mit dem Apple School Manager aus. Dadurch wird u.a. die Verteilung von Anwendungen, Daten und Konfigurationseinstellungen aller Geräte ermöglicht. Eine MDM-Software wird zur Verwaltung eingesetzt, ist jedoch kein Tool, das die Nutzung des Geräts überwacht.

6. Welche Folgekosten kommen auf die Musikschulen zu?

Eine Jahreslizenz für das erste Jahr zur Nutzung der MDM-Software „JAMF“ sowie finanzielle Mittel zur technischen Ausstattung der Musikschulen, werden über das Projekt „MSdigital Schleswig-Holstein (MoMu.SH 2.0)“ getragen. Diese und weitere Leistungen sind jedoch im Rahemn des Digitalisierungsvorhabens zweckgebunden und setzen die Teilnahme an den Weiterbildungsworkshops sowie die Mitgestaltung in Form einer (pro-)aktiven Informationsweitgabe innerhalb des entstehenden Wissensnetzwerkes voraus.

Die Folgekosten belaufen sich voraussichtlich auf die Erweiterung der Nutzungslizenz von JAMF und ggf. Personalkosten zur Verwaltung der Geräte. Die Lizenz von JAMF kann als Jahreslizenz für 5 Euro netto pro Gerät oder als „lifetime licence“ für 20 Euro pro Gerät erworben werden.